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Kaum ein Thema sorgt beim Immobilienverkauf für so viele Diskussionen wie die Provision des Immobilienmaklers. Für manche ist sie selbstverständlich, für andere ein Ärgernis. „Warum soll ich so viel bezahlen?“ ist eine Frage, die fast immer kommt. Und sie ist berechtigt.
Umso wichtiger ist es, das Thema nüchtern zu betrachten. Ohne Emotionen, ohne Halbwissen – sondern so, wie es in der Praxis wirklich aussieht.
Die Provision ist kein Bonus, sondern das Honorar für eine Dienstleistung. Ein Immobilienmakler arbeitet nicht nur ein paar Stunden, sondern begleitet einen komplexen Prozess über Wochen oder Monate.
Dazu gehören unter anderem:
Marktpreiseinschätzung
Verkaufsstrategie
Vermarktung und Besichtigungen
Verhandlungsführung
Koordination bis zum Notartermin
Die Provision deckt diese Leistungen ab – unabhängig davon, wie viele Stunden tatsächlich anfallen.
Rechtlich ist die Provision keine Pflicht. Niemand muss einen Immobilienmakler beauftragen. Wer privat verkaufen möchte, kann das tun.
Sobald jedoch ein Maklervertrag geschlossen wird, ist die Provision Teil dieser Vereinbarung. Entscheidend ist also nicht das „Ob“, sondern das „Unter welchen Bedingungen“.
Kurz gesagt: Ja, oft schon.
Aber nicht in jedem Fall und nicht um jeden Preis.
Die Höhe der Provision hängt ab von:
Region
Marktsituation
Objektart
Leistungsumfang
Ein seriöser Immobilienmakler ist bereit, über die Provision zu sprechen – erklärt aber auch, warum er einen bestimmten Satz verlangt.
Viele Verkäufer versuchen, die Provision maximal zu drücken. Das kann funktionieren, hat aber auch Risiken.
Denn:
Weniger Provision bedeutet oft weniger Leistung
Geringere Motivation kann die Vermarktung bremsen
Qualität leidet, wenn alles auf Kante genäht ist
Die bessere Frage lautet nicht: Wie billig geht es?
Sondern: Was bekomme ich für mein Geld?
Eine faire Provision erkennt man nicht an der Zahl allein, sondern an der Transparenz.
Ein guter Immobilienmakler erklärt:
welche Leistungen enthalten sind
wie der Verkaufsprozess abläuft
welche Aufgaben er konkret übernimmt
Wenn Verkäufer verstehen, wofür sie zahlen, wird die Provision oft deutlich akzeptabler.
In vielen Fällen wird die Provision zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt. Das hat den Markt verändert.
Für Verkäufer bedeutet das:
geringere direkte Kosten
breitere Käuferansprache
höhere Akzeptanz beim Kaufpreis
Ein erfahrener Immobilienmakler weiß, wie sich Provisionsmodelle auf Nachfrage und Verhandlungen auswirken.
Ein häufiger Denkfehler ist der isolierte Blick auf die Kosten.
Wichtiger ist die Frage:
Ein Immobilienmakler, der:
line besseren Preis erzielt
den Verkauf beschleunigt
Verhandlungsfehler vermeidet
kann trotz Provision ein besseres Ergebnis liefern als ein günstiger oder schlecht arbeitender Anbieter.
Verkäufer sollten kritisch werden, wenn:
keine klare Leistung erklärt wird
die Provision „nicht diskutiert werden darf“
unrealistische Versprechen gemacht werden
Seriosität zeigt sich nicht im starren Festhalten an Zahlen, sondern im offenen Gespräch.
Ein Immobilienmakler lebt von Vertrauen und Empfehlungen. Eine überzogene oder intransparente Provision schadet langfristig – auch dem Makler selbst.
Deshalb gilt: Gute Makler setzen auf faire Modelle, klare Kommunikation und saubere Leistung.
Die Provision des Immobilienmaklers ist weder grundsätzlich unfair noch automatisch überteuert. Sie ist das Honorar für Fachwissen, Erfahrung und Verantwortung.
Verkäufer sollten nicht fragen, ob eine Provision gerechtfertigt ist.
Sondern, ob die Leistung dahinter stimmt.
Wenn das der Fall ist, wird aus einem Kostenpunkt eine Investition – in einen sicheren, strukturierten und erfolgreichen Verkauf.
Interne Anker-Ideen:
– Maklerprovision verstehen
– Kosten Immobilienverkauf
– Leistungen eines Immobilienmaklers